Dr. Joachim Bertram

Geschäftsführer, CSO IBA GmbH

Anschrift:

Dr. Joachim Bertram
IBA GmbH
Rudolf-Wissell-Str. 28, 37079 Göttingen
Telefon: 0551 5067118
bertram@iba-lifesciences.com
www.iba-lifesciences.com

Aktuelle Arbeitsschwerpunkte:
Weiterentwicklung des IBA Portfolios zur reversiblen Zellisolierung (TACSR: traceless affinity cell selection; Fab-StrepR, StreptamereR),
Entwicklung von Nanobodies zur Zellisolierung,
Zell-Isolierung mittels gravity flow und automatisiert: FABianR,Selektion hoch produzierender Zellklone (CHO, HEK) mittels IBAs Zellisolierungstechnologie,
Aptamere für analytisch-diagnostische Anwendungen.

Berufliche/wissenschaftliche Stationen:
Studium der Biologie
Diplom und Promotion im Fach Mikrobiologie
Habilitation für Molekulare Medizin
seit 2000 Forschungsleiter bei der IBA GmbH
seit 2001 Geschäftsführer und CSO der IBA GmbH

Additive Fertigungstechnologie meets Life Science

Die IBA GmbH entwickelt zusammen mit dem Institut für Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik (PuK) an der TU Clausthal Kartuschen für den FABianR, IBAs Gerät für die automatisierte, nicht-magnetische Zellisolierung. Dabei steht ein serientauglicher, robuster Prozess im Mittelpunkt, um kostengünstige consumables für IBAs patentiere Zellreinigungstechnologie (einfache Ablösbarkeit der capture-Reagenzien durch die Zugabe von Biotin/Vitamin H) anbieten zu können. Grundlage für die nicht-magnetische Zellreinigung ist eine Agarose-Matrix, die in Kartuschen gefüllt wird, um eine Mikrofluidik über Spritzen zu realisieren, die durch den FABianR betrieben werden. Die Kartuschen werden aktuell in einem Mikrospritzgussverfahren produziert, das zusammen mit dem PuK entwickelt wurde und nunmehr für die Serienfertigung an einen deutschen Lohn-Spritzgießer vergeben wurde. Zur weiteren Vereinfachung arbeitet die IBA in einem Folgeprojekt zusammen mit dem PuK an einen 3D-Druck Konzept (Additive Fertigung), um den Herstellungsprozess, der aktuell noch die Kombination mehrerer Komponenten erfordert, in einer All-in-One Kartusche im 3D-Druck zu vereinfachen. Dieser Prozess könnte auch geeignet sein nicht nur Kartuschen für die Zellreinigung zur Verfügung zu stellen, sondern auch mit Zellen bereits besiedelte Implantate (z.B. Brustimplantate oder künstliche Kniegelenke etc.) zu fertigen.

(* dieser Vortrag wird gemeinsam mit Sebastan Sdrenka der TU CLausthal gehalten)