Prof. Dr. Frauke Alves

Leiterin der interdisziplinären Arbeitsgruppe „Translationale Molekulare Bildgebung“ Universitätsmedizin Göttingen und Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin Göttingen

Anschrift:
Prof. Dr. Frauke Alves
Universitätsmedizin Göttingen
Robert-Koch-Str. 40 und
Max-Planck Institut für Experimentelle Medizin
Hermann Rein Str. 3, 37075 Göttingen
Telefon: 0551-3966991; 0551-3899655;
falves@gwdg.de
www.onkologie-haematologie.med.uni-goettingen.de
www.em.mpg.de

Aktuelle Arbeitsschwerpunkte:
Einsatz röntgenbasierter/ optischer und nicht-invasiver/ hochaufgelöster Bildgebung in Verbindung mit antikörper- und nanopartikelbasierten Sonden zur Etablierung therapeutischer und diagnostischer Konzepte bei Tumor- und Lungenerkrankungen mit dem Ziel, diese in die klinische Anwendung zu bringen.

berufliche/wissenschaftliche Stationen:
Studium der Biologie und Medizin in Göttingen
Postdoktorandin am Max-Planck-Institut für Biochemie, Martinsried
Assistenzärztin in der Gastroenterologie und Onkologie, Universitätsmedizin Göttingen
2003 Habilitation, Fachärztin für Innere Medizin;
2009 außerplanmäßige (apl) Professorin;
2020 Präsidentin der „European Molecular Imaging Society“

Neue Nanopartikel-basierte Sonden für die Krebsdiagnostik

Nicht-invasive und hochauflösende bildgebende Verfahren werden zur Diagnose in der Onkologie eingesetzt u.a. die Fluoreszenz- und multispektrale optoakustische Bildgebung in Kombination mit neuen fluoreszenz- und nanopartikelbasierten Sonden im nahen Infrarotbereich zur präklinischen in vivo i) Verfolgung von Zellen; ii) Verteilung von peptid- und antikörperbasierten Sonden sowie wirkstoffbeladenen anorganisch-organischen Hybridnanopartikeln; iii) Charakterisierung des Tumors durch molekulare Marker / Enzymaktivitäten / pH / Sauerstoffmessungen und iv) Markierung von Tumorgewebe zur verbesserten fluoreszenzgesteuerten Operation. Die ex-vivo Fluoreszenzmikroskopie visualisiert mittels fluoreszierender Nanosonden disseminierte Tumorzellen in biologischen Proben während die röntgenbasierte hochauflösende 3D Bildgebung strukturelle Veränderungen in Tumorgeweben sichtbar macht.