Prof. Dr. Uwe Schröder

W3-Professur für Nachhaltige Chemie und Energieforschung, und geschäftsführender Leiter des Institutes für Ökologische und Nachhaltige Chemie an der TU Braunschweig

Anschrift:
Prof. Dr. Uwe Schröder
Technische Universität Braunschweig
Institut für Ökologische und Nachhaltige Chemie
Hagenring 30, 38106 Braunschweig
Telefon: 0531 391 8425
uwe.schroeder@tu-braunschweig.de
www.tu-braunschweig.de/oekochemie

Aktuelle Arbeitsschwerpunkte:
Mikrobielle Elektrochemie und mikrobielle elektrochemische Technologien,
Elektrosynthese („ElectroFuels“, „Power-to-molecule“),
Batterieforschung

Berufliche/wissenschaftliche Stationen:
Chemiestudium an der Humboldt-Universität zu Berlin,
Promotion in Physikalischer Chemie (2000),
Stipendiat der Alexander-von-Humboldt Stiftung an der Oxford University (1999-2001),
Habilitation im Fach Umweltchemie an der Universität Greifswald (2007),
Heisenbergstipendium der Deutschen Forschungs-gemeinschaft (2007-2008),
seit 2008 W3-Professor für Nachhaltige Chemie und Energieforschung an der TU Braunschweig;
seit 2015 geschäftsführender Leiter des Institutes für Ökologische und Nachhaltige Chemie

Elektrifizierte Mikrobiologie – Bakterien voller Potential!

Bakterien, die Elektronen produzieren, leiten und konsumieren können? Das ist keine verrückte Idee, sondern die Grundlage neuartiger bioelektrochemischer Technologien. Das letzte Jahrzehnt hat viele Fortschritte auf diesem Forschungssektor gesehen: Mikrobielle Brennstoffzellen erzeugen elektrischen Strom aus Abwasser und die mikrobielle Elektrosynthese erlaubt einen Zugang zur stofflichen Nutzung von Kohlendioxid. Eine zentrale Rolle bei diesen Konzepten spielen dabei elektrochemisch aktive mikrobielle Biofilme, in denen extrazelluläre Elektronentransfervorgänge den mikrobiellen Stoffwechsel mit Elektroden verbinden.

Dieser Vortrag gibt einen Einblick in das Feld der mikrobiellen Elektrochemie und der sich daraus entwickelnden Technologien und beleuchtet dabei auch niedersächsische Initiativen in diesem dynamischen Forschungsfeld.