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Jetzt bewerben: Innovationspreis Niedersachsen 2018

Was macht eine erfolgreiche Kooperation aus? Welche Ideen bringen Niedersachsen voran? Und was leisten kleine und mittlere Unternehmen? Der Innovationspreis Niedersachsen 2018 beantwortet diese Fragen und zeigt, welche herausragenden Leistungen in unserem Land erbracht werden.

Unter der Schirmherrschaft von Niedersachsens Wirtschaftsminister, Dr. Bernd Althusmann, und Niedersachsens Wissenschaftsminister, Björn Thümler, wird der Preis in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen. Die Siegerprojekte der drei Kategorien „Kooperation“, „Wirtschaft“ und „Vision“ erhalten jeweils 20.000 Euro und werden im Rahmen einer Abendveranstaltung ausgezeichnet.

Erzählen Sie uns Ihre Geschichte einer erfolgreichen Kooperation, Ihrer bahnbrechenden Ideen oder Ihres spektakulären Lösungsansatzes und gewinnen Sie den Innovationspreis Niedersachsen 2018!

Alle weiteren Informationen zur Ausschreibung sowie die Bewerbungsformulare finden Sie auf der Website des Innovationsnetzwerks Niedersachsen.

Auf der Spur der Hirnevolution: Bundesweiter Forschungsverbund zur Evolution des Nervensystems

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat die Einrichtung des weltweit ersten koordinierten Forschungsprogramms beschlossen, das systemische und theoretische Neurowissenschaft mit Evolutions- und Entwicklungsbiologie zusammenführt, um die Grundprinzipien der Hirnevolution aufzuklären. Das Programm ist eines von 14 ausgewählten Programmen, die mit einem Gesamtvolumen von 80 Millionen Euro gefördert werden. Koordinator des neuen Schwerpunktprogramms ist Fred Wolf vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation. Zudem ist er Leiter des Bernstein Zentrums für Computational Neuroscience Göttingen.

In dem Programm „Evolutionäre Optimierung neuronaler Systeme“ sollen ab Anfang 2019 Erkenntnisse, wie sich die Netzwerke und Algorithmen biologischer Nervensysteme im Laufe der Evolution herausgebildet haben. Im Kern wird es darum gehen, die Evolutionstheorie mit Grundprinzipien der Informationsverarbeitung zu verbinden. Im Fokus der Forschungsarbeiten stehen Fragen wie: „Wie nah kommen biologische Nervensysteme absoluten Leistungsgrenzen der Informationsverarbeitung?“ oder „Welche genetischen Veränderungen liegen der Optimierung ihrer Leistungsfähigkeit zugrunde?“

Quelle: Bernstein Netzwerk Computational Neuroscience

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Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen ist Europas erste registrierte Sammlung

Das Leibniz-Institut DSMZ, die Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH in Braunschweig, ist die erste registrierte Sammlung Europas und erfüllt damit ihre Sorgfaltspflicht im Rahmen des Nagoya-Protokolls. Der Vorteil für Kunden des DSMZ: Die Prüfung, ob eine biologische Ressource in den Geltungsbereich des Nagoya-Protokolls fällt und ob alle nötigen Dokumente und Genehmigungen vorliegen, bleibt ihnen künftig erspart.

Das Nagoya-Protokoll ist ein völkerrechtlich bindender Vertrag, der die Umsetzung der UN-Konvention über die biologische Vielfalt regelt. Biologische Vielfalt und genetische Ressourcen sind dem Protokoll zufolge Eigentum des Landes, aus dem sie stammen. Dies gilt für Organismen aller Art oder deren Teile, Pflanzen und Tiere sowie Pilze und Bakterien oder auch nur DNA. Schon die wissenschaftliche Erforschung der Organismen stellt eine Nutzung im Sinne des Nagoya-Protokolls dar. Das Ursprungsland kann die Sammlung, Weitergabe oder Nutzung dieser Ressourcen einschränken.

Quelle: Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen

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Biomarker in der Hirnflüssigkeit: Neuer diagnostischer Ansatz für Meningoenzephalitis

Normalerweise sorgt die Blut-Hirn-Schranke dafür, dass Schadstoffe und Krankheitserreger unser Gehirn nicht erreichen. Es gibt jedoch einige Erreger, sowohl Viren- als auch Bakterien, die bis in unser Gehirn vordringen und dort Entzündungen auslösen können. Auch das Varizella zoster Virus, der Erreger der Windpocken, zählt dazu.

Wissenschaftler des Zentrums für experimentelle und klinische Infektionsforschung TWINCORE konnten nun zeigen, dass Infektionen mit Varizella zoster mit einem charakteristischen Spektrum an Stoffwechselprodukten im Hirnwasser einhergehen, wodurch sich eine entsprechende Infektion zuverlässig von vergleichsweise harmlosen Enteroviren unterscheiden lässt. Die Forscher der Arbeitsgruppe „Biomarker für Infektionskrankheiten“ veröffentlichten ihre Ergebnisse kürzlich im Journal of Neuroinflammation und legten damit den Grundstein für einen neuen, schnelleren diagnostischen Ansatz bei Meningoenzephalitis.

Quelle: TWINCORE

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