Aktuelles aus der BioRegioN

Netzwerk für Lab-on-a-Chip-Technologien startet in die erste Phase

Lab-on-a-Chip-Technologien bieten eine interessante Perspektive im Laborbereich. Durch den technologischen Fortschritt in der Mikrosystemtechnik sind heute kostengünstige Miniatur-Labore im Chip-Format möglich. Unter Lab-on-a-Chip-Technologien (kurz: LoaC) versteht man die Zusammenfassung mehrere Analyseschritte der klassischen Laboranalytik auf einem Glas- oder Silikon-Chip mit dem Ziel, einen hohen Automationsgrad sowie eine größtmögliche Parallelisierung vieler Analyseschritte zu erreichen.

Das Netzwerk „Lab on a Chip“ greift diesen Gedanken in verschiedenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten auf, mit dem Ziel LoaC-Technologien dauerhaft am Markt zu etablieren und deutschen KMU die Teilhabe am Markterfolg dieser Konzepte zu ermöglichen. Die FuE-Arbeiten werden im Rahmen der Möglichkeiten des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand durchgeführt. Das erste Netzwerktreffen findet am 7.6.2017 an der Jacob´s University Bremen statt.

Quelle: Netzwerk Lab on a Chip

Innovative Lösung zur Zell-Transfektion: Laser Zentrum Hannover zeigt GNOME-Prototypen auf der LABVOLUTION

Ob Drug Screening, Proteinproduktion oder Genregulation – das Einbringen exogener Moleküle in biologische Zellen, kurz Transfektion, ist eine Schlüsseltechnologie sowohl für die Grundlagenforschung als auch für klinische und industrielle Anwendungen. Die zentrale Herausforderung: effizient die Zellmembran zu überwinden, ohne die Zelle oder die Funktionalität des Moleküls nachhaltig zu beeinflussen. Mit der GNOME-Technologie des Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) kann eine Vielzahl von Zellen schonend und effizient transfiziert werden. Sie eignet sich insbesondere für das Hochdurchsatzscreening. Auf der Labvolution 2017 präsentiert das LZH nun erstmals den Prototypen dieser innovativen Technologie auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Niedersachsen (Halle 19/20, Stand C80).

Quelle: Laser Zentrum Hannover

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Fraunhofer ITEM: Neues Leistungszentrum für translationale Medizintechnik

Mit einem neuen Leistungszentrum will das Fraunhofer ITEM die Lücke zwischen Grundlagenforschung und der ersten klinischen Prüfung unter besonderer Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten schließen – im Hinblick auf Regulation, Qualitätssicherung und Fertigungstechnik. Zusammen mit Partnereinrichtungen soll eine Kette von der Innovation bis zur CE-Zulassungsfähigkeit entstehen. Unternehmen und Gründungsinteressierten können auf technische und regulatorische Unterstützung zurückgreifen, mit der sie ihre Innovationen in und durch die klinische Prüfung bringen – auch bei Spezialprozessen der Fertigung, die in der Regel große wirtschaftliche Hürden für Unternehmen darstellen.

 Quelle: Fraunhofer ITEM 

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Göttinger Forscher eröffnen neue Perspektiven im Kampf gegen Antibiotika-resistente Bakterien

Viele gefährliche Krankheitserreger sind heute gegen eine Reihe von Antibiotika resistent. Die Wirkprinzipien und Wirkstoffe zu ihrer Bekämpfung stehen daher im Fokus der mikrobiologischen Forschung – im Speziellen beschäftigt sich die Wissenschaft verstärkt mit den „essentiellen Funktionen“ der Erreger, den Funktionen, ohne die ein Bakterium nicht überleben kann.

Viele Erreger, die schon Resistenzen gebildet haben, wie zum Beispiel Staphylococcus aureus MRSA, besitzen ein essentielles Signalmolekül, das sogenannte zyklische di-AMP. Ein von der Universität Göttingen geführtes Forscherteam hat nun erstmals beschrieben, warum dieses Molekül so bedeutsam ist.

Quelle: Georg-Augustin-Universität Göttingen

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Initiative des BMBF fördert Nutzpflanzen der Zukunft

Eine neue Förderinitiative des Bundesforschungsministeriums soll die „Nutzpflanzen der Zukunft“ auf den Weg bringen. Ziel sind verbesserte Nutzpflanzen, die auch unter schwierigen Standortbedingungen zuverlässig Erträge liefern oder über optimierte Inhaltsstoffe verfügen. Über fortschrittliche Züchtungsmethoden sollen schnelle sowie nachhaltige Erfolge möglich werden, die kostengünstig sind und zudem als besonders sicher gelten. Für die Förderinitiative stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung sechs Millionen Euro über einen Zeitraum von zwei Jahren zur Verfügung. Die Initiative ist Teil der „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“ des Bundesministeriums.

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung

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